Autor: Thanis_Voyant

A Demon’s Taste

A demon’s only way to joy is through the suffering of others. A firm stomach, broad shoulders, slender hands; thick curly hair. A mouth to die for. And dark eyes screaming »trouble« all over the place. He was handsome – measured by human ideals of beauty. It didn’t matter to him as long as it suited his prey’s preferences. He’d shapeshifted so much over the centuries, he eventually forgot his own appearance. (Anyway, a demon’s true form would just scare humans away. So he was fine with that.) Seducing women nowadays was getting harder – with television news broadcast and internet dating cautionary tales out there – so he specialized in teenage girls. They were easily mislead, looking for a little adventure, a little rebellion against their parents’ strict rules, a little disobedience here and there. At a certain age, dangerous things just turned them on. And he was a dangerous thing. Stupid girls., they’ll never learn. *** He was the new guy at school every fall term. Always making sure the girls saw him …

Erwachen

Unter normalen Umständen hätte die Detonation der Bombe ein Heer von Sanitätern und Polizisten auf den Plan gerufen. Aber nicht hier, mitten in den Sümpfen. Tante Sibuans Haus lag über eine Autostunde von der nächsten Stadt entfernt und schon nach einer halbstündigen Fahrt hatte man das Gefühl, man wäre der einzige Mensch in diesem unzivilisierten Teil der Welt. Als es passierte stand ich in der Küche mit Blick auf den Vorgarten und spülte das Frühstücksgeschirr. Ich sah, wie Ozzies Wagen über den holprigen Pfad kam und in die Einfahrt einbog. Er hielt vor der Garage. Als Ozzie die Fahrertür öffnete, explodierte der Pickup. Die Erschütterung ließ die Fenster klirren. Ich sah die Flammen an den Trümmern lecken. Ich bemerkte erst, dass ich schrie, als ich bereits an der Haustür angekommen war. Ich riss sie auf und stürmte nach draußen. Der scharfe Geruch nach Motoröl und der süßliche Gestank brennenden Fleisches ließen mich mein üppiges Frühstück verwünschen. Es war der erste Tag der Sommerferien. Die Luft war schwül und erfüllt von Insektensummen aus dem Sumpfgebiet hinter …